Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
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    wohin geht die fotografie?

    hallo in die runde, das ist hier mein erster beitrag, vielleicht auch mein letzter
    warum?
    darum !!!--- nein im ernst. bin jahrgang 58--- in den 80gern canon AE-1 bilder, dias, wer kennt das nicht ?
    2009 digital. nikon D-40 mit kitlinse, 2016 kit kaputt. sigma 17mm 50mm gekauft. bin zufrieden.
    die nikon hat 6.2 millionen pixel, jedes handy hat heute mehr, und ???
    was ich sagen will. der technikfetischismus treibt immer sonderbarere blüten. und die ergebnisse??? das resultat ???
    fotos auf perfektion getrimmt, mit allen mitteln, HDR bis zum auskübeln. bachläufe in 2 sek. modus. lost places, bis der arzt kommt. architekturfotos u.s.w. und dann sieht man / frau fotos von leuten die dieses genre wirklich beherrschen. von der picke auf gelernt. und stellt fest. ganz anders, als der mainstream, den wir alle hinter her hächeln. fotos hatten, schade sie sollten es noch immer haben---dokumentarcharakter. sie erzählten etwas, hielten etwas fest. heute werden fotos oft nur noch zu reinen selbstzweck gemacht. in dem sie zeigen, wie gut man sein handwerk gelernt hat. bilder, die am krankhaftem ehrgeiz ihrer macher scheitern. und das in einer fülle, die nur noch als banal angesehen werden kann. wie denkt ihr darüber ? l.g. werner

  2. #2
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    Moin. Du hast ja Recht, allerdings betreibt jeder seine Hobbys auf seine Art. Dir bleibt es unbenommen, Fotos auf deine typische Weise herzustellen. Vielmehr stellt sich die Frage, was biete ich öffentlich an, was erwarte ich als Reaktionen, wo präsentiere ich . Ich bin selber ein Freund der dokumentarischen Aufnahmen, die ich auch beschreibe (also nicht einfach wortlos Hund und Katze anbieten. Bearbeiten ist nur, wo die Belichtungsverhältnisse so schwierig waren, ich aber das Foto aus Erinnerungsgründen behalten möchte.
    Auch mir ist allerdings der tägliche inhaltslose Zwangsbeitrag nicht mehr machbar. Ich brauch auch wenige Freunde (der Ausdruck alleine ist schon falsch), das macht natürlich wenige Feedbacks, aber es wird kein banaler Krampf, umso mehr ein begehrenswertes Hobby.
    Die weiterhin Hobbyfreuden und ein schönes WE
    LG
    Manfred
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  3. #3
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    Cool

    Auch wenn der Thread schon etwas älter ist hier meine Ansicht!

    Also ich finde heut zu Tage die die tatsächliche Fotografie tod! Ich meine heute in Zeiten von Lightroom, Photshop oder Capture One uva.... ist doch das eigentliche Bild gestorben.
    Ich finde, einen Himmel in das Bild hinein kopieren hat mit der Fotografie nix mehr zu tun. Oder dem Hund Arme geben mit Messer und Gabel, hat nix mehr mit der ursprünglichen Fotografie zu tun.
    Kleinigkeiten auszubessern an einem Bild oder etwas weg zu schneiden,an den Reglern zu drehen (Farben,Kontraste, Klarheit) oder eventuell Kleinigkeiten raus stempeln, ist noch ok aber alles andere hat nix mehr mit Fotografie zu tun.

    Meine Aufnahmen sind alles Aufnahmen so wie diese auch an dem Ort gesehen habe. Ohne Himmel austauschen oder Menschen komplett alle raus stempeln bzw. wegkopieren! Wenn ich so etwas mal mache, was allerdings echt selten ist, dann schreibe ich es zu dem Bild dazu! Aber das machen viele nicht.

    Ich würde mal sagen in den Zeiten von Lightroom, Photshop oder Capture One und anderen, wird es mehr und mehr zu so welchen Composings kommen. Daher sage ich mal die Fotografie wird sich in einigen Jahren auch in diese Richtung bestimmt bewegen.

    Auch die Handykameras werden immer besser und ich würde mich nicht wundern, wenn in ca. 10Jahren die DSLR auch Tod ist und nur noch mit dem Handy fotografiert wird und mit verschiedenen Filtern das Bild aufgewertet wird.


    Das ist meine Ansicht!

    Beste Grüße
    Christian

  4. #4
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    das alles, was man heute mit phoshop pp. digital machen kann, hat man aber schon in den urzeiten analoger fotografie per retusche (und anderen entwicklungstricks auch gemacht. es erforderte allerdings mehr künstlerisches/handwerkliches geschick. photoshop ist auch gar net SO einfach, wie's ausschaut, btw.
    die fotografie der zukunft ... sind aber eh roboter, die andre roboter fotigrafieren

  5. #5
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    Aus meiner Sicht entwickelt sich die Fotografie gerade rasend schnell und erlaubt es der breiten Masse Bilder zu erstellen die noch vor wenigen Jahren Profis vorbehalten waren.
    Ich habe mir gerade diese Woche ein neues Smartphone bestellt. Es ist unglaublich was diese Geräte mittlerweile können. Ich persönlich finde das extrem spannend. Ich freue mich auch auf all die neuen Funktionen die mit dem Einzug der künstlichen Intelligenz noch kommen werden.

    Jahrelang gab es kaum nennenswerte Verbesserungen. Jetzt kommen sie fast täglich mit einem neuen Software Update.

    Zudem frage ich mich immer wieder weshalb meine grosse Vollformatkamera, deren Body mehr als 3x so viel wie ein aktuelles Smartphone kostet, all diese Funktionen nicht mit eingebaut hat? Natürlich kann der Profifotograf das alles mit seiner langen Erfahrung auch irgendwie annähernd hinbekommen. Aber warum so kompliziert wenn es doch viel einfacher gehen würde?

    Wen kümmert da noch ein sauberer Bildaufbau? Ob es da irgendwo virtuelle Linien, Dreiecke, goldener Schnitt oder sonst noch was gibt? Viele wissen eh nicht woran es liegt, wenn ein Bild gut aussieht.
    Aber auch dafür gibt es mittlerweile Software welche den Auslöser dann betätigt, wenn das Bild den Bildern mit den meisten Likes entsprechen wird. Die notwendigen Einstellungen wie Brennweite, Verschlusszeit etc. werden automatisch vorgenommen. Also nur noch drauf halten, Smartphone etwas hin und her bewegen und warten bis das Bild erscheint welches eine hohe ‘wow’-Wahrscheinlichkeit hat. Ich frage mich gerade, wem dann das Urheberrecht zusteht? Aber egal, Hauptsache es kommt bei den Freunden im Netz gut an :-)

    Ist das jetzt alles schlecht? Aus meiner Sicht ganz klar nein. Ich spiele gerne mit der Technik. Da gehören Smartphones mit all ihren Möglichkeiten dazu.
    Trotzdem mag ich meine grosse Vollformatkamera mit all den verschiedenen Objektiven und Möglichkeiten.

  6. #6
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    Also ich habe in den letzten Jahren die Fotografie für mich entdeckt und bin ca 33. Durch Handy bin ich überhaupt erst dazu gekommen mich dafür zu interessieren. Jetzt mittlerweile habe ich Instax und Polaroid für mich entdeckt und habe mir ein par Kameras besorgt. Also für mich geht es rückwärts wenn man so möchte. Natürlich lernt man dann noch verschiedene Techniken und so und daher denke ich mir hole ich halt langsam Sachen nach die es schon lange gibt und für einige normal sind. Was ich denke wo die Zukunft der Fotografie liegt? Also entweder wird alles genauer und immer perfekter oder es wird ungenauer und verzeihlicher, wahrscheinlich aber eher ersteres. Ich persönlich mag eher zweiteres. Kommt vielleicht auch einfach auf die jeweilige Vorliebe an.

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