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VIEWspotlight Mai 2008

Henry Fuchs

Der Hingucker

Morgenstunden sind die ergiebigsten


Er hat den Blick eines alten Fotohasen, der eine Geschichte in einem Bild erfassen kann, und er geht mit kindlichem Staunen an jedes Motiv heran – das ist das Geheimnis des Henry Fuchs, 27 Jahre alt, aus Berlin. Seine Fotos strahlen jene Intensität aus, die den Betrachter fesselt und vom Weiterklicken abhält. Seine Geschichten transportieren seinen Respekt und den Dank der ihn erfüllt, wenn er den Menschen, die er fotografiert, nahekommen darf.
„Als ich meine Reise im März 2007 nach Burma antrat, war mir bewusst, dass ich mich in ein Wunderland und zugleich in ein Land im permanenten Terror begeben würde. Die Eindrücke, die ich dann sammeln durfte, sind nur mit ,überwältigender Menschlichkeit' zu umschreiben“, erzählt Henry über seine Reise. „Trotz Burmas geschundener Seele begegnen einem die Einwohner mit geradezu beschämender Bescheidenheit. Nicht nur wegen der Demonstrationen im September 2007 und deren brutaler Niederwerfung sollte man dieses Land nicht vergessen.“
Vor vier Jahren kam der Amateurfotograf bei einer Reise durch Vietnam, Kambodscha und Thailand zur Fotografie. Damals noch mit einer kleinen Kompaktkamera ausgestattet, fotografiert er heute mit einer Nikon D200. Die Fotos aus Burma sind überwiegend mit den Objektiven Nikkor VR 80-200mm und Nikkor 18-70mm entstanden.
Sein Tipp für das beste Licht: „Früh aufstehen und auch mal auf eigene Faust abseits der ausgetretenen Pfade laufen. Vor allem aber die Morgenstunden sind in Asien für Fotografen mit Abstand am ergiebigsten.“

Die gesamte Serie über Burma und weitere eindrucksvolle Reisereportagen von Henry Fuchs sind unter seinem Profil Henry_Fuchs in der VIEW Fotocommunity zu finden.

Eindrücke

"Die Eindrücke, die ich sammeln durfte, sind nur mit ,überwältigender Menschlichkeit' zu umschreiben“, erzählt Henry über seine Reise.

Eindrücke