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VIEWspotlight Juli 2013

Jürgen Büttner

Der Sandmann

Jürgen Büttner

Zum ersten Mal begegnete Jürgen Büttner der Wüste auf der Sinai-Halbinsel, die zu Ägypten gehört. Anfang der 80er Jahre war die Sinai noch ein Geheimtipp für Taucher. "Unweigerlich erlebte ich damals die Wüste hautnah, denn die Sinai war zu dieser Zeit zum größten Teil unerschlossen." Zu den entlegenen Tauchplätzen reiste Büttner mit Kamelen, erst später kamen Pick-ups und Jeeps hinzu. Beduinen waren die einzigen Begleiter, Versorger und Führer. Mehr als 20 Jahre reiste Büttner durch die Welt, immer auf der Suche nach den besten Unterwasser-Spots. Schließlich entdeckte er eine weitere Passion und den genauen Gegensatz zur Unterwasserfotografie: die Wüste. Er kaufte einen Zehn-Tonnen-Man-Lastwagen und ließ ihn in eine expeditionstaugliche Kabine umrüsten. Die Umbaumaßnahmen dauerten zwei Jahre.Dann konnte Büttner die Wüste erkunden. Sein Motorgleitschirm begleitet Büttner auf seinen Reisen. Doch der starke Wind in der Wüste machen Start und Landung häufig zu einem abenteuerlichen Unterfangen. "Auch bei ungünstigen Windverhältnissen musste ich oft in die Luft, sonst wäre so manche Chance auf einzigartige Motive vertan gewesen", sagt Büttner. "Wenn ich in der Luft noch die Steuerleinen loslasse, um die Kamera bedienen zu können, kostet mich das immer wieder Überwindung, denn so wird das Fluggefährt sehr instabil." Mehr Fotos von Jürgen Büttner gibt es in der VIEW Fotocommunity unter dem Usernamen seaimager und auf seiner Homepage.

Jürgen Büttner

"Mittlerweile ist es nicht mehr einfach, die interessanten Sahara-Staaten zu bereisen. Libyen, das Land in dem die meisten meiner Wüstenbilder entstanden sind, fordert eine Begleitung durch einen Polizisten. Das heißt, die Begleitperson ist während der gesamten Reise mit im Fahrzeug und muss verpflegt werden."

Jürgen Büttner