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VIEWspotlight Juli 2013

Gerd Krauskopf

Iranische Gastfreundschaft

Gerd Krauskopf

Gerd Krauskopf flog Mitte Juni 2005 mit gemischten Gefühlen in den Iran. Er stellte sich mittelalterliche Mullahs, schwarz vermummte Frauen und fanatische Gläubige vor, die gegen alles Westliche kämpfen. Doch der Berufsfotograf hatte sich getäuscht: "Freundliche, zuvorkommende und neugierige Menschen kreuzten meinen Weg. Sie hatten so gar nichts mit den in den Medien gezeigten Regierenden zu tun", erzählt er. Seine Fotos aus dem Iran entstanden für die "Westdeutsche Zeitung". Seit Jahrzehnten reist Krauskopf um die Welt, hat bereits mehr als 70 Länder besucht und über die meisten auch berichtet. "Dabei versuche ich, die fremden Menschen zu verstehen und sie in ihrem natürlichen Umfeld zu zeigen. Ihre Würde und ihre Charaktereigenschaften, aber auch ihr täglicher Kampf ums Überleben sollen auf meinen Bildern sichtbar sein." Der Reisejournalist fotografiert für Tageszeitungen, Magazine und sein Online-Reisemagazin. Den Iran erlebte er positiv. Die Menschen waren aufgeschlossen und lehnten seine Fotoanfragen nie ab. Stattdessen wollten sie mehr wissen, verwickelten den Reisejournalisten in Gespräche und stellten ihm viele Fragen über sein Land. Dabei entstanden Aufnahmen, die das Volk hautnah zeigen. Mehr Fotos von Gerd Krauskopf gibt es in der VIEW Fotocommunity unter dem Usernamen Krauskopf und auf seiner Homepage.

Gerd Krauskopf

Foto: Rupert Warren

Gerd Krauskopf