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VIEWspotlight Oktober 2012

Interview

Fred Rehberg

"Insgesamt würde ich alles, was ich bisher fotografiert habe, auch wieder fotografieren."

In Foto- und Fachzeitschriften aber auch anderen Medien stößt man immer wieder auf seine Bilder: Fred Rehberg aus Kassel ist bereits seit Jahren als Fotograf tätig. Über die Höhen und Tiefen seines Berufes sprach er mit uns im Interview.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Ich fotografiere seit frühester Jugend und habe, wie viele andere Fotografen, meine ersten SW-Bilder in der heimischen "Badezimmer"-Dunkelkammer selbst entwickelt und vergrößert. Später gehörten, neben SW-Filmen, verschiedene Diafilme zu meinem Standardmaterial. In mehreren Schränken sind heute noch unzählige Diakästen gestapelt, die irgendwann einmal digitalisiert werden sollten - bisher ist es bei der Absicht geblieben.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Zurzeit arbeite ich bevorzugt mit meiner Canon 1D Mk IV, weil sie für mich das ultimative Profi-Tool für meine Arbeitsschwerpunkte (Sport-, Event- und Reportage-Fotografie) ist. Besonders die beeindruckende Geschwindigkeit von bis zu zehn Bildern pro Sekunde in Verbindung mit dem Pufferspeicher von bis zu 120 JPEG-komprimierten Bildern machen sie für mich zur idealen Kamera für außergewöhnliche Motive und schnelle Action. Ich fotografiere schon seit vielen Jahren mit analogen und digitalen Kameras von Canon und werde auch in Zukunft dieser Marke treu bleiben.

Wie wichtig ist heute die digitale Bildbearbeitung?
Obwohl ich sehr viel im JPEG-Format fotografiere, nehme ich bei fast jedem Bild, das ich veröffentliche, eine Basiskorrektur in Photoshop, Lightroom und manchmal ACDsee vor. Als vor einiger Zeit die Studiofotografie mit Portrait- und Aktbildern sowie Kalenderproduktionen der Schwerpunkt meiner fotografischen Arbeit war, und die meisten meiner Bilder im RAW-Format aufgenommen wurden, spielte, nach meinem relativ späten Einstieg in die digitale Fotografie vor etwa sieben Jahren, die Bildbearbeitung eine wesentlich größere Rolle.