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VIEWspotlight Juli 2012

Interview

Thomas Weiss

"Es findet sich in allem und überall eine Idee."

Die Themenvielfalt bei den Bildern von Thomas Weiss ist groß – und das hat Gründe. Was den Fotografen, der 1965 in Bad Windsheim in Bayern geboren wurde, inspiriert, erzählte er uns im Interview.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Mein Interesse an der Fotografie begann, als ich als Jugendlicher von meinen Eltern eine halbautomatische Minolta geschenkt bekam. Eines meiner ersten Motive, an das ich mich erinnere, ist eine überfahrene Katze. Makaber sicherlich, doch es ist eine Dokumentation des Alltags. Als Besonderheit in der Fotografie empfand ich, damals wie heute, dass ich jederzeit ein Geschehen dokumentarisch festhalten konnte.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Ich begann, wie schon erwähnt, mit einer halbautomatischen Minolta. Später folgte eine vollautomatische Canon. Aus Kostengründen verabschiedete ich mich dann für ein paar Jahre von meinem Hobby. Mit Einzug der digitalen Fotografie entschied ich mich zum Wiedereinstieg für eine Olympus C-740-UZ. Um meinen persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten mehr Raum zu schaffen, kaufte ich mir vor ein paar Jahren die Olympus E-510 mit verschiedenen Wechselobjektiven. Generell benutze ich alle Objektive, je nach Erfordernis. Zubehör wie Aufheller, Filter, Blitzanlage, Fernauslöser usw. benutze ich gar nicht. Überwiegend arbeite ich mit "available light", ab und an bei Langzeitbelichtungen mit Stativ.

Wie wichtig ist heute die digitale Bildbearbeitung?
Meine Fotos bearbeite ich generell - jedoch abhängig von der Aussage: im "dokumentarischen Bereich" nur mit Gradation und Kontrasten, im "künstlerischen Bereich" je nach Gusto, um den jeweiligen Bildern meinen persönlichen "emotionalen Anstrich" zu geben.