Get the Flash Player to see this application.

VIEWspotlight Mai 2012

Interview

Klaus-Peter Kubik

"Die Ausarbeitung feiner Details und Strukturen sowie die Bearbeitung von Licht, Schatten und Kontrasten geben dem Bild den letzten Schliff."

Bei der Architekturfotografie reizt es Klaus-Peter Kubik besonders, die vom Architekten durch seine Gebäudekonstruktion- und konzeption beabsichtigten visuellen Wirkungen auf ein Foto zu bannen. Kubik wurde 1955 in Bottrop geboren und lebt heute in Königswinter.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Wie sicher viele andere auch, habe ich schon als kleines Kind eine Kamera gehabt, mit der ich leidenschaftlich gern fotografierte. Später habe ich während meines langjährigen Aufenthalts in Berlin begonnen, mit Nikon-SLRs zu fotografieren, inspiriert durch die Vielfalt der Motive in den 70er und 80er Jahren, in der noch heute ganz besonderen und sehr interessanten Stadt. Meine damalige Fotopraxis war jedoch noch nicht so sehr von konzeptionellen Arbeiten geprägt, mit Ausnahme einer Serie über bemalte Brandmauern (fensterlose Hauswände), die über die Jahre hinweg zu einer Sammlung von mehr als 120 Bildern angewachsen ist. Da viele dieser Bemalungen heute nicht mehr existieren, haben einige der Fotos einen gewissen dokumentarischen Wert erlangt. Nach dem Jahrtausendwechsel bin ich dann aufgrund der faszinierenden Möglichkeiten mit der digitalen Fotografie, auch in Verbindung mit den interessanten Nachbearbeitungs-Features am Computer, von analog auf digital umgestiegen.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Nach dem Einstieg in die digitale Fotografie mit einem kleinen Canon-Modell bin ich 2003 zu Olympus-DSLRs gewechselt. Mich faszinierte die von diesem Hersteller erstmals in eine DSLR (Olympus E-330) implementierte Live-View-Technik in Verbindung mit einem klappbaren Monitor. Für bodennahe Makroaufnahmen ein ideales Feature. Die erst von anderen Herstellern belächelte Einführung von Live-View bei DSLRs gehört nun mittlerweile überall zum Standard. Zudem war Olympus für seine hochwertigen Objektive und auch für den effektivsten Staubentfernungsmechanismus bekannt. Heute arbeite ich überwiegend mit der E-5 und gelegentlich mit der E-30. Meist ist dabei ein Weitwinkelobjektiv mein Objektiv der ersten Wahl, da es für Architekturfotografie besonders geeignet ist.