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VIEWspotlight März 2012

Melanie Goertz

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Melanie Goertz war 20 Jahre alt, als sie zum ersten Mal als Aktmodel vor der Kamera stand. Das Modeln ist für sie eine Nebenbeschäftigung, die sie gerne ausübt. Seit drei Jahren steht die 43-Jährige auch für Workshops als Aktmodel zur Verfügung. Melanie Goertz ist im Kreis Düren im Rheinland geboren und lebt heute in der Eifel. Was ihr neben einer ästhetischen Pose in der Aktfotografie noch wichtig ist, verriet sie uns im Interview.

Was macht für Sie ein gutes Aktfoto aus?
Grundsätzlich sollte der Bildstil ästhetisch sein. Ich finde die Pose wichtig, die das Model einnimmt. Wichtig sind natürlich auch die Mimik und die Accessoires, die für das Bild verwendet werden.

Was macht für Sie ein guter Aktfotograf aus?
Der Fotograf sollte eine professionelle Distanz zum Model wahren. Manchmal ist eine Berührung notwendig - zum Beispiel wenn eine Haarsträhne gerichtet werden soll - was das Model nicht selber machen kann. Dann sollte der Fotograf das Model vorher fragen, ob es einverstanden ist.

Mit welchen Aktfotografen arbeiten Sie am liebsten zusammen, und warum?
Ich arbeite gerne mit Fotografen zusammen, bei denen ich weiß, dass schöne Bilder für mein Portfolio entstehen. Gute Beispiele sind mein Freund und Fotograf Thomas Wilker und Fotograf Rainer, die beide in der VIEW Fotocommunity angemeldet sind.

Von wem und wie würden Sie sich gerne mal fotografieren lassen?
Ich würde gerne von Andrea Bitesnich fotografiert werden.

Wie läuft in Ihren Augen ein gelungenes Aktshooting idealerweise ab?
Zunächst sollten Fotograf und Model ein Vorgespräch führen, in dem man einige Fragen klären sollte: Welche Bilder sollen bei dem Shooting entstehen und sollen sie veröffentlicht werden? Welche Posen sind für das Model unangenehm oder nicht machbar? Das Shooting sollte außerdem zielgerichtet sein. Der Fotograf sollte ohne großen Zeitaufwand seine Beleuchtung und Fototechnik ausrichten können, ohne dass das Model lange warten muss.

Wie reagieren Ihre Freunde, Kollegen und Verwandtschaft, wenn sie Sie irgendwo unerwartet sehen?
Bisher positiv. Alle, die meine Bilder kennen, finden sie sehr ästhetisch.

Können Sie Newcomer-Models Tipps für ihre ersten Schritte geben?
Für ein Model ist es wichtig, an gelungene Bilder zu kommen. Dazu sollte man sich den Fotografen gut aussuchen. An seinem Portfolio erkennt man ja seine Qualität und den Stil. Als unerfahrenes Model finde ich es richtig, auf TFP-Basis anzufangen. Es kann auch sinnvoll sein, von einem guten Fotografen zu profitieren und ihn zu bezahlen, um an hochwertige Bilder für die Eigenwerbung zu kommen.

Wie waren Ihre ersten Schritte zum Aktmodel, wie alt waren Sie, als es losging?
Mein erster Mann war Fotograf. Als ich 20 Jahre alt war, habe ich mit ihm zusammen die ersten Aktfotos gemacht.

Modeln Sie hauptberuflich, oder üben Sie einen ganz anderen Beruf aus, wenn Sie nicht vor der Kamera stehen?
Das Modeln ist für mich eine Nebenbeschäftigung.

Würden Sie uns ein paar Anekdoten aus Ihrem Modelleben erzählen?
Zum Glück habe ich noch keine schlechten Erfahrungen während eines Shootings oder mit Fotografen gemacht. Ich glaube, das hängt auch davon ab, wie seriös und selbstsicher sich das Model gegenüber dem Fotografen verhält. Der ungewöhnlichste Ort einer Location war ein Kreisverkehr in Ägypten.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Aktfotografen aus?
Nach der Qualität und dem Stil ihrer Bilder.

Welche Fotos machen Ihnen als Model am meisten Spaß?
Ein Shooting, wo ich mich frei entfalten kann und das Zusammenspiel von Fotograf und Model stimmt. Am liebsten in einer schönen Outdoorlocation. Weitere Fotos von Melanie Goertz gibt es in der VIEW Fotocommunity unter dem Usernamen BODYKUNST und auf ihrer Homepage.