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VIEWspotlight Januar 2012

Michael Braun

Infrarot

Michael Braun

Ein Schneesturm in den Tropen? Eine Mars-Landschaft? Mitnichten. Die Eindrücke, die uns hier narren möchten, sind einzig der Infrarot-Technik geschuldet, die Michael Braun im Jahr 2007 für sich entdeckte. Dazu der Fotograf: "Das Besondere an Infrarotbildern ist für mich der surreale Eindruck, der durch die eigentümliche Färbung entsteht, was wiederum zu interessanten Effekten und Kontrasten führt. Da ähnlich wie bei Schwarzweißaufnahmen meist monochrom gearbeitet wird, lassen sich landschaftliche Strukturen besonders gut hervorheben und Stimmungen noch dramatischer darstellen. Wichtig hierfür ist ein erfahrenes fotografisches Auge, das sich nicht von Reflektionen sichtbaren Lichts täuschen lässt." Michael Braun wurde in Amberg in der Oberpfalz geboren und lebt inzwischen im nahe gelegenen Wernberg-Köblitz. Die Fotografie betreibt der 28-Jährige Referendar gemeinsam mit seiner Frau. Nachdem er in früheren Jahren vor allem Landschaften ablichtete, liegt Brauns Fokus nun eher auf der Beauty- und Fashion-Fotografie. Der Ursprung dieser Entwicklung ist sicher in Bangkok zu verorten, wo Braun von 2007 bis 2010 Models für verschiedene Agenturen ablichtete und bereits erste Erfolge feiern konnte. So gelang etwa einem der Models mithilfe von Brauns Setcard-Fotos der Sprung auf das Cover der japanischen Men's Health, während ein anderes von einer New Yorker Agentur unter Vertrag genommen wurde. Mehr Fotos von Michael Braun gibt es in der VIEW Fotocommunity unter dem Usernamen glossyart und auf seiner Homepage, von der viele seiner Infrarot-Bilder als Wallpaper heruntergeladen werden können.

Michael Braun

"Das neugierige, aber kritische Erforschen anderer Länder ist für mich sehr wichtig, da man seinen Horizont erweitern und von anderen Kulturen viel lernen kann. Umgekehrt kann es auch sein, dass man durch den Kontrast seine eigene Kultur wieder mehr zu schätzen lernt."

Michael Braun