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VIEWspotlight November 2011

Interview

Stefan Arendt

"Die Suche nach einem schönen Motiv begleitet mich eigentlich ständig."

Stefan Arendt wurde 1980 im schwarzwäldischen Lahr geboren und lebt zurzeit in Konstanz. Er ist gelernter Koch, hat aber längst sein Hobby Fotografie zum Beruf gemacht. Und das auf äußerst vielfältige Weise. Neben seiner Tätigkeit für ein Fotofachgeschäft beliefert Arendt diverse Agenturen. Des Weiteren betreibt er eine eigene Kalenderfirma sowie gemeinsam mit zwei Freunden eine Fotoschule, die Workshops und Touren anbietet.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Bevor ich 2003 meine erste analoge Spiegelreflex, eine Canon Eos 300V, erwarb, hatte ich mit Fotografie eigentlich nichts zu tun. Es war mein bester Freund, der dieses Interesse weckte. Er musste damals häufiger für sein Studium fotografieren und nahm mich hin und wieder mit, wenn er mit der Kamera unterwegs war. Anfangs knipste ich alles, was mir vor die Linse kam. Erst mit der Zeit legte ich meinen Schwerpunkt auf die Natur- und Landschaftsfotografie. Mit dem Entschluss, eine Ausstellung zu machen, die meine fotografische Sicht auf das Thema "Heimat" zeigen sollte, wurde ich kritischer. 2006 konnte ich diese Ausstellung tatsächlich realisieren. Im selben Jahr legte ich mir meine erste Digitalkamera zu.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Ich entschied mich damals für eine Canon, ohne mir davor groß Gedanken gemacht zu haben. Es kamen dann im Laufe der Zeit ein paar Objektive dazu. Beim Wechsel auf die Digitalkamera war klar, dass ich bei Canon bleiben würde. Ich kaufte mir eine Eos 30D, die dann vor knapp drei Jahren durch die 5D MK II ersetzt wurde. Was die Objektive angeht, nutze ich am liebsten das 24-70 1:2,8 L ISM und das 17-40 1:4 L USM. Tele, Makro und Festbrennweiten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ein Stativ ist bei jeder Tour mit dabei, des weiteren Pol-, Grau- und Grauverlaufsfilter.

Sieht man die Natur mit anderen Augen, wenn man sie fotografiert?

Auf jeden Fall. Ich nehme das Wetter viel bewusster war, ebenso den Wandel der Jahreszeiten. Auch die Landschaft selber betrachte ich unter ganz anderen Aspekten.