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VIEWspotlight Oktober 2011

Interview

Steffi Atze

"Ich kann nur fotografieren, was ich liebe."

Steffi Atze wurde in Wuppertal geboren, lebt aber seit geraumer Zeit im Ruhrgebiet, wo sie bis vor zehn Jahren eine Schreinerei betrieb. Sie ist Mutter von vier Kindern und erwartet in Kürze ihren ersten Enkel. Zwar lichtet die 42-Jährige mit Vorliebe den eigenen Nachwuchs ab, auf einen fotografischen Schwerpunkt möchte sie sich dennoch nicht festlegen lassen. Gemeinsam mit einer Freundin plant Steffi Atze zum Jahresende eine Ausstellung.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Meine erste richtig tolle Kamera habe ich im Alter von 34 Jahren von meinem Mann geschenkt bekommen. Das war kurz nach der Geburt unseres jüngsten Sohnes. Während meiner Kindheit und Jugend habe ich mir oft vorgestellt, dass ich mal eine rasende Fotoreporterin werden würde. Dann kam alles anders. Ich wurde früh Mutter, kümmerte mich um meine Kinder und betrieb zusätzlich eine Schreinerei. Angefangen zu fotografieren habe ich mit einer Nikon D50, einer D70 und später dann mit der Fuji S5 Pro. Mittlerweile fotografiere ich mit einer Nikon D700, einer Nikon F2 und einer alten, wunderbaren Mamiya C330S. An mein erstes Motiv kann ich mich noch bestens erinnern. Das läuft hier nämlich auch heute noch herum und geht jetzt in die zweite Klasse.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Ich komme mit dem Handling der Nikon sehr gut klar. Außerdem liebe ich die Festbrennweiten, insbesondere das 85er. Blitze haben sich hier mittlerweile zwar jede Menge angesammelt, ich benutze sie aber so gut wie nie. Es macht meines Erachtens mehr Sinn, sein Geld in vernünftige und lichtstarke Objektive zu investieren. Eine qualitativ hochwertige Kamera ist natürlich ebenfalls von Vorteil.