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VIEWspotlight April 2011

Interview

Gregor Laubsch

"Jedes Mal, wenn ich ein neues Model vor mir habe, steht gleichzeitig eine neue Herausforderung vor mir."

Gregor Laubsch wurde 1956 im polnischen Góra geboren. Er lebt seit 23 Jahren in Berlin, wo er als technischer Angestellter in einem Immobilienunternehmen arbeitet. Zur Zeit plant er eine Ausstellung.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Mein Vater hat, soweit ich mich erinnern kann, meine Mutter und meine Geschwister fotografiert. Im Lauf der Zeit ist es ihm gelungen, mich ebenfalls für dieses Hobby zu begeistern. Später durfte ich mit ihm ab und an den Foto-Club unseres Ortes besuchen. Dort lernte ich, was es bedeutet, Fotos zu machen und sie anschließend zu entwickeln. Damals nutzte ich eine Holga - sicherlich der Ursprung meiner immer noch vorhandenen Liebe zur Schwarzweißfotografie. Zu meinen ersten Motiven zählten Landschaften. Dass ich aus dieser Zeit keine Abzüge mehr besitze, bedauere ich heute sehr.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Im Laufe der technischen Weiterentwicklung habe ich immer mal wieder verschiedene Kameras ausprobiert. Die Nikon D700 und die analoge Rolleiflex SL 66 kamen meinen Wünschen und Vorstellungen dabei am nächsten. In Bezug auf die Nikon D 700 arbeite ich am liebsten mit dem Nikor 50 mm 1,4 Objektiv, seltener mit dem Nikor 85 mm 1,8, da ich mit ersterem ein breiteres Bild erzielen kann. Beide Objektive eignen sich meiner Meinung nach optimal für die Portraitfotografie. In Bezug auf die Rolleiflex ist ein 85 mm 2,8 das Objektiv meiner Wahl. Zusätzlich benutze ich ein bis zwei Studioblitze mit Beautydish, zwei Tageslichtlampen und einen Aufheller in Silber. In der Regel arbeite ich im Bereich der analogen Fotografie auch nie ohne ein Stativ, da es keinen Autofokus gibt und ich längere Belichtungszeiten nutzen muss. Wichtig ist mir stets, mit einem Mindestmaß an Hilfsmitteln die besten Lichtergebnisse zu erzielen.