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VIEWspotlight Juli 2010

Interview

Jeannette Woitzik

"Ich wollte nie über Zäune klettern."

Jeannette Woitzik ist eine vielfältige Fotografin. Ihr wahre Meisterschaft zeigt die in Berlin lebende Heilerziehungspflegerin allerdings auf dem Gebiet des Composings. Schon als sie vor drei Jahren zu fotografieren begann, experimentierte Woitzik ausgiebig mit den Mitteln der digitalen Bildbearbeitung. Diese "Probezeit" hat sie längst erfolgreich beendet.

Wie ist Dein Interesse an Fotografie geweckt worden?
Das war eigentlich eher Zufall. Ich habe damals eine Menge Bilder von meinen Hunden gemacht, habe immer versucht, sie in der Bewegung aufzunehmen. Aber irgendwie hat das nie so geklappt, wie ich wollte. Also musste ich herausfinden, woran das lag. Und je mehr ich über Verschlusszeiten, Blende und ähnliches las, desto mehr hat mich das alles interessiert. Dann habe ich mir eine Kamera zugelegt, und so ging es los. Das ist jetzt gute drei Jahre her.

Warum hast Du Dich für Deine heutige Kamera entschieden?
Weil mir die 1D zu viele "rauschende Iso-Feste" feiert, und sie außerdem eine weniger berauschende Auflösung hat, kam jetzt die 5D Mark II dazu. Ich muss mich zwar erst noch daran gewöhnen, dass die Neue so leicht und handlich ist, aber das dürfte wohl das geringste Problem sein.

Wie wichtig ist heute die digitale Bildbearbeitung?
Also mir ist sie sehr wichtig. Die Bearbeitung der Bilder hat mir von Anfang an Spaß gemacht. Ich habe schon immer eine Menge herumprobiert - sei es, um den Bildern den letzten Schliff zu geben, oder um meine Streets in Schwarzweiß umzuwandeln. Seit etwa einem Jahr probiere ich einiges im Composing-Bereich aus und habe da wohl genau mein Ding gefunden. Das Fotografieren macht mir immer noch tierisch viel Spaß. Aber danach will ich mit den Ergebnissen auch schnell an den Rechner.