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VIEWspotlight September 2009

Ralf Wendrich

Ralf Wendrich

Architektur

Es ist seinen Bildern nicht anzusehen, aber der Berliner Ralf Wendrich fotografiert erst seit zwei Jahren. Anfangs hielt er mit seiner Panasonic Lumix hauptsächlich "verlassene Gebäude" fest, mittlerweile - die Panasonic wurde längst durch eine Canon 450D ersetzt - widmet er sich dem gesamten Bereich der Architektur. "Aber", um den Kreuzberger selbst zu Wort kommen zu lassen, "da wird bestimmt auch wieder was anderes hinterher kommen, da die Welt der Fotografie so schön umfassend ist." Zu den Besonderheiten seines aktuellen Metiers befragt, wartet Ralf Wendrich gleich mit einer ganzen Reihe von Tipps auf: "Für Innenaufnahmen ist es von Vorteil, ein Weitwinkelobjektiv dabei zu haben, da man hier im Gegensatz zu Außenaufnahmen häufig nicht den entscheidenden Schritt zurückgehen kann. Ein Stativ sollte ebenfalls ständiger Begleiter sein (wobei es gar nicht hoch genug sein kann), um stürzende Linien zu vermeiden. Manchmal ist dieser Effekt aber auch von Vorteil, zum Beispiel bei einer Treppe, die vom Boden aus fotografiert wird. Nicht minder wichtig: Vor dem Auslösen genau zu schauen, ob sich etwas Störendes im Bildausschnitt befindet und gegebenenfalls warten, bis es verschwunden oder, falls es sich um feststehende Dinge (Stühle, Tische, offene Türen) handelt, in die richtige Position gerückt worden ist. Eine offene Tür kann extrem störend wirken, da ein Raum sich dann nicht mehr in seiner Geschlossenheit präsentiert. Auch der eigene Fotorucksack darf sich ruhig hinter mir befinden. So vermeidet man, dass der Betrachter am Ende vom Wesentlichen abgelenkt wird. " Mehr Bilder von Ralf Wendrich gibt es in seinem Portfolio in der VIEW Fotocommunity.

Ralf Wendrich

"Für Innenaufnahmen ist es von Vorteil, ein Weitwinkelobjektiv dabei zu haben"

Ralf Wendrich