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VIEWspotlight August 2009

Sichtweise

Anna...

Janine Schott

Minolta, AF 28-200/f3.5-5.6
Anna.. phantasmogoria Minolta, AF 28-200/f3.5-5.6

Der Fokus von Janine Schotts fotografischer Arbeit liegt auf dem Märchenhaften und Schönen. Inspirieren lässt sie sich dabei von Literatur, Malerei und Musik. An einem Sommertag des Jahres 2008 hatte die Fotografin eigentlich die Umsetzung eines größeren Projekts zum Thema "Elfen" geplant. Als sich dann aber die Sonne so gar nicht zeigen wollte, entschloss sich Janine Schott, die melancholische Stimmung zu nutzen, um eine andere Idee zu realisieren. Und so entstanden im kalten, schmutzigen Wasser des künstlich angelegten Wasserfalls im Viktoriapark in Berlin-Kreuzberg Bilder, die an die Geschichte der Ophelia in Skakespeares "Hamlet" anlehnt sind. Die Kollage wurde nachträglich mit Weichzeichner bearbeitet, zusätzlich wurden die Farben verändert und die Ranke eingefügt. Janine Schott wohnt in Berlin, wo sie Theaterwissenschaften und Germanistik studiert. Sie fotografierte bereits in jungen Jahren derart viel, dass ihr ihre Eltern, die verständlicherweise wenig Lust verspürten, ständig weitere Filme entwickeln zu lassen, den Gebrauch der analogen Kamera untersagten. Stattdessen durfte sie auf die digitale zurückgreifen. Das Ergebnis nach einem Jahr: 25.000 geschossene Fotos und eine Kamera, die ihren Geist aufgegeben hatte ... Seit Oktober 2007 kann man ihre Fotos in der VIEW Fotocommunity unter dem Usernamen phantasmogoria entdecken.

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