"Meine Fotografien wirken jede für sich, aber auch als Fotostrecke genommen, auf den ersten Blick wie Stills aus einem Edel-Porno der 80er Jahre. Als Setting wähle ich mit Vorliebe etwas schrullig eingerichtete Hotelzimmer, die einer Ästhetik des Verfalls Rechnung tragen. Dem gegenüber steht ein glatter, cleaner fotografischer Stil. Gesteigert wird jedoch der Eindruck von Künstlichkeit des Dargestellten durch die Wahl unkonventioneller Bildausschnitte, Blickrichtungen, Lichtspiele und Posen um ein Vielfaches. Die Körperhaltungen der Modelle kopieren teilweise zwar eindeutig pornographische Vorbilder, weisen aber durch die eingesetzten Stilmittel deutlich darüber hinaus."