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VIEWspotlight Juli 2008

Andrea Fleischer

astrokid
astrokid

"Unterwegs" lautete das Thema, mit dem sich die Studentin Andrea Fleischer im Wintersemester 2006 beschäftigen durfte. Sie wählte fünf Personen aus und bat sie, einen Gegenstand mitzubringen, der mit besonderen Erinnerungen verbunden ist. Mit Hilfe eines Flachbett-Scanners wurden dann bei 300dpi die Protagonisten und die jeweiligen Gegenstände abgelichtet. Dabei entstanden sensible Portraits, denen der kleine Schärfebereich einen besonderen Effekt verleiht. Andrea Fleischer, 1984 in Grimma bei Leipzig geboren, hat an der Kunsthochschule Kassel den Studiengang Visuelle Kommunikation belegt. Sie nutzt die Fotografie als experimentelle Spielwiese. In der VIEW Fotocommunity findet man sie seit Juni 2007 unter dem Usernamen astrokid.

Damian

Damian

»Mein Schlüsselbund gibt mir die Möglichkeit, immer ein Dach über dem Kopf zu haben. Außerdem ist es für mich ein wichtiges Symbol für die Chance, aus etwas Altem in etwas Neues zu treten. Es lässt mich nicht vor dem Unmöglichen verzweifeln, sprich: vor einer verschlossenen Tür stehen. Mein Schlüsselbund ist der Gegenstand, den ich zwangsläufig am meisten brauche.«

Lisa

Lisa

»Ich habe diese Kette ein ganzes Jahr lang getragen, bevor mir irgendwann eine der Kauri-Muscheln abgefallen ist. Ein Freund sagte mir daraufhin, wenn man eine Kauri-Muschel verliere, hätte man den Partner fürs Leben gefunden. Zu dieser Zeit lebten mein Freund und ich in einer Fernbeziehung. Jetzt haben wir endlich eine gemeinsame Wohnung.«

Olli

Olli

»Musik wird auf der ganzen Welt verstanden und führt die verschiedensten Menschen zusammen. Ich verbinde mit ihr den stundenlangen Aufenthalt in Plattenläden. LPs klingen einfach »handgemachter« als CDs. Diese hier kommt direkt aus Jamaika, hat also schon eine lange Reise hinter sich und mit Sicherheit eine spannende Geschichte zu erzählen.«

Hyekyung

Hyekyung

»Die Eheringe symbolisieren für mich das gemeinsame Leben mit meinem Mann. Sie sind für uns so wertvoll, dass wir sie nicht tragen, sondern sicher in einer Schachtel in einem Schrank aufbewahren. Er wird der einzige und letzte Ring in meinem Leben bleiben.«

Gilbert

Gilbert

»Die Schulzeit war nicht einfach für mich. Als Einzelgänger hatte ich oft mit Problemen zu kämpfen und war froh, als ich irgendwann Arthur kennenlernte. Er war so wie ich. Wir teilten den Traum, irgendwann einmal in die USA auszuwandern. Arthur schenkte mir zum Geburtstag diese Ein-Dollar-Note, die ich heute noch jeden Tag bei mir trage.«