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Serie: Über Düsseldorf leuchtet der Rheinkomet.

Über Düsseldorf leuchtet der Rheinkomet. So heißt das Licht-Schauspiel, das die Bürgerstiftung "Dus-Illuminated" dem Land und seiner Hauptstadt zum 70. Geburtstag schenkte.

An den letzten 9 Abenden erschien das Lichtspektakel jeweils von ca. 21.30 Uhr bis 0.30 oder 1 Uhr. Reinweiße Strahlen wurden je nach Wetter 50 bis 100 Kilometer weit gesehen, die NRW-Farben Grün, Weiß und Rot wurden vom Rheinturm aus gemeinsam inszeniert.

Hinter der Idee steckt Klaus Gendrung. Dass er mit dem Projekt den angestrebten Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde schafft, ist für ihn ausgemachte Sache. Denn die Spitzenposition für den größten zusammengesetzten gebündelten Lichtstrahl hält er selbst - mit dem Hotel Luxor in Las Vegas.
Da habe er aber nur 38 Scheinwerfer eingesetzt, sagt er, jetzt seien es 56 Xenon-Brenner mit 400 000 Watt Leistung. Dafür wurden 3000 Meter Kabel im Rheinturm verlegt, "eine komplett neue Stromversorgung", wie Gendrung sagt. Man dankt den Turm-Herren, der Stadttochter IDR und der Telekomtochter DFMG, die die Plattform am Kopf des Turms kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Für Spohr und seine Stiftung geht es jedoch um mehr als nur Lichteffekte. Der Rheinkomet leuchtet in seinen Augen für die Innovationskraft des Landes, aber auch für seinen Geist und in Zeiten von Terror und Krieg für den Frieden. Deswegen gibt's ein Grußwort aus dem Vatikan. Kardinal Woelki, der gerade eine Illumination im Kölner Dom zugelassen hat, begrüßt das Spektakel. Auch dorthin wird ein Strahl gerichtet, das Ganze wird aus Hubschraubern gefilmt.
(Auszüge teilweise aus RP-online Rheinkomet)

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