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Serie: Man reist ja nicht, um anzukommen

Reisen bedeutete immer Bewegung – jedenfalls solange sich der Begriff der Zeit auch im Raum festmachen ließ. Ein Jahr ist der Zeitabschnitt, den die Erde für eine Umrundung der Sonne benötigt, und ein Tag jener, an dem sie sich einmal um sich selbst dreht. Uhrzeit ist auch ein Punkt auf dem Ziffernblatt. Verabredungen zu einem bestimmten Zeitpunkt sind Vereinbarungen über einen Ort, an dem sich unsrer Bewegungen kreuzen werden. Treffen sind die Schnittpunkte verschiedener Wege; sie sind Ordnung in den individuellen Bahnen – die aber auch ganz anders vereinbart oder geordnet werden könnten. Je schneller das Reisen, um so flüchtiger das Streifen der Orte, um so weniger Begegnung. (” Man reist ja nicht, um anzukommen” : Reisen als kulturelle Praxis von Karin Hlavin-Schulze)

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