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Serie: Berlin, meine Heimatstadt

Berlin kann man hassen und lieben zugleich. Die Stadt ist ein Moloch und zugleich ein Provinznest. Das Schöne an ihr sind die unendlich vielen verschiedenen Facetten von urbanen Leben, die in ihr noch existieren.

In letzter Zeit wird meine Stadt zunehmend geglättet. Es findet tatsächlich eine Gentrifizierung statt. Armut und alternatives Leben, aber genauso Künstler und Kreative, die oftmals nur mit geringen Einkommen leben, werden über unanständig hohe Mietsteigerungen Richtung Stadtrand verdrängt. Übrig bleiben wird womöglich eine gestylte, kalte und uninteressante Stadt, wenn man dieser Entwicklung nicht Einhalt bietet.

Deshalb mein bescheidener Appell an Investoren. Sie kommen in meine Stadt, weil sie bunt, kreativ und fröhlich ist. Das macht das Leben hier interessant und lockt ihre Mieter an. Verdrängen Sie bitte nicht genau die Menschen, die dieses Flair ausmachen. Schaffen Sie denen wenigstens in kleinen Bereichen ihrer Geldanlagen einen Freiraum! Danke.

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