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Serie: 50 Jahre Hansaviertel

Das Hansaviertel markiert das Ende der provisorischen Reparatur des kriegszerstörten Berlins. Es war das erste moderne Großbauvorhaben nach dem Kriege und wurde anlässlich einer internationalen Bauausstellung (6. Juli bis 29. September 1957) unter der Mitwirkung der damals weltweit führenden Architekten realisiert. Das Hansaviertel sollte am Rande des Berliner Tiergartens das Wohnen im Grünen mitten in der Stadt erlauben und setze mit fast allen damals errichteten Bauten hohe Maßstäbe für den Wohnungsbau. Schon ein rein äußerlicher Vergleich mit vielen später errichteten Wohnungsanlagen macht unübersehbar deutlich, dass diese Maßstäbe für viele Jahre nicht übertroffen wurden und die Qualität der Bauwerke sie heute nach 50 Jahren im Vergleich mit viel später errichteten Anlagen noch relativ frisch aussehen läßt. Städtebaulich überwiegen bei alle dem wohl die Nachteile. Um die Fläche für das Grün zu gewinnen, aber den Grund in Citylage nicht nicht zu vergeuden, waren die vier Wohntürme unverzichtbarer Bestandteil der Anlage. Anders war eine angemessene Wohnfläche mit den großzügig mit Fläche versehenen Flachbauten nicht zu realisieren. Der Luxus der wenigen wurde so durch die Unwohnlichkeit für die Vielen erkauft.

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