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Dresscode

"Dresscode"
Lichtkunst in Hamburg

Hamburg - Unterwäsche baumelt über Hamburgs berühmtester Shoppingmeile: Eine Wäscheleine voll mit leuchtenden Kleidungsstücken hat der Künstler Tobias Zaft seit Montag über die Mönckebergstraße gespannt. Bis zum 28. Februar soll die Lichtinstallation «Dresscode» zu sehen sein.

«Die Wäscheleine ist ein Symbol für Intimität und das alltägliche Leben», erklärte der Künstler sein Konzept vor der Einweihung am Montagabend. «Wichtig ist mir, diese Überschneidung zwischen privatem und öffentlichen Raum herzustellen.» In Ländern wie China sei es ein alltägliches Bild, Unterwäsche an öffentlichen Plätzen zu sehen. Der 31-Jährige wohnt seit 2007 in Peking.

Bis auf ein Paar rote Socken sind sämtliche der im Maßstab 1:2 nachgebildeten Acrylglas-Stücke weiß. Zaft irritiert gern an Plätzen, wo man nicht mit Kunst rechnet. In China schuf er diverse Lichtinstallationen im öffentlichen Raum.

Der Künstler verwies bei seinem Hamburger Projekt auch auf die digitale Welt. «Im Internet ist es gang und gäbe, dass man private Details preisgibt», sagte er. «Aber wenn man das dann auf einmal im realen Raum sieht, ist es ein ungewohntes Bild.»

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Rubrik: Streetlife
Schlagwörter: Licht | Hamburg | Kunst | Lichtkunst | Unterwäsche | Wäsche | LED | Wäscheleine | Dresscode | Rote Socken
Aus der Serie: Hamburg
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Größe: 2048×1536 | Blende: f/4,5 | Brennweite: 25,9 mm | Belichtungszeit: 10/40 s | ISO: 400 | Kamera: FinePix HS25EXR | Zeitpunkt: 15.01.2013

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