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Haus des Lebens
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Haus des Lebens

Ein jüdischer Friedhof weist im Vergleich zu christlichen Begräbnisorten viele Besonderheiten auf. Er ist ein „Haus der Ewigkeit“, ein „guter Ort“. Ein jüdisches Grab ist für die Ewigkeit gedacht, es wird niemals aufgelöst und nicht neu belegt. Der gesetzte Grabstein bleibt bestehen. Sollte Platzmangel entstehen, dann wird eine Schichte Erde aufgetragen, sodass eine Bestattung übereinander realisierbar ist.Ein jüdischer Friedhof und seine Grabstellen müssen deshalb für immer bestehen, weil ein Friedhof im jüdischen Glauben kein Ort des Todes, sondern ein „Haus des Lebens“, des ewigen Lebens ist. Dort wartet der Verstorbene gleichsam auf das Jüngste Gericht, um zu neuem Leben aufzuerstehen. Die ihn umgebende Erde ist Eigentum des Toten und muss unangetastet bleiben.
Quelle: Homepage der Jüdischen Gemeinde Wiener Neustadt

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Rubrik: Still
Schlagwörter: friedhof | Worms | Heiliger Sand | Begräbniskultur
Aus der Serie: Friedhöfe
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Größe: 1000×562 | Blende: f/3,5 | Brennweite: 36 mm | Belichtungszeit: 1/90 s | ISO: 100 | Kamera: E-M5MarkII | Zeitpunkt: 25.05.2018

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