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Røros-Kirke-Roeros-Kirche -Roros-Church Architektur
Røros-Kirke-Roeros-Kirche -Roros-Church
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Røros-Kirke-Roeros-Kirche -Roros-Church

Røros Kirche, Norwegen
Die Bergstadt Røros in Sør-Trøndelag, Norwegen ist etwas ganz Besonderes. Wegen ihrer geologischen Lage war Røros einst ein blühendes Erzbergwerk - Städtchen. Seine Gestalt und seine Bauten erinnern noch heute daran. Røros steht deshalb auch auf der UNESCO Weltkulturerbe Liste. Die Kirche von Røros ist das Sahnehäubchen der pitoresken Stadt und verdankt ihre Existenz auch dem Gewinn, den man in Røros vor allem mit Kupfer aus den umliegenden Gruben machte. Heute sind sie längst stillgelegt und können teilweise als Museum besichtigt werden. Neben seiner heute als "schön" empfundenen Stadtansichten, ist Røros aber auch ein Beispiel für ein typisches Schicksal einer ausgebeuteten Landschaft. Von den Menschen ganz zu schweigen. Darüber berichtet übrigens einer der berühmtesten Söhne der Stadt: Johan Falkberget in seinen Romanen, z.B. in der "Christianus Sextus" - Trilogie, deutsch "Im Zeichen des Hammers". Besonders eindrucksvoll künstlerisch dargestellt hat Harald Sohlberg, ein norwegischer Maler, die Straßenzüge der Stadt - und auch die Kirche.

Ich bin seit vier Jahren im Winter in Røros. Eines der längsten Schlittenhunderennen der Welt, das Femundløpet, hat mich hierhin gebracht. Aber ohne die besondere Stadt wäre ich sicher nicht so oft hierher gekommen. Manchmal nehme ich mir Kopien der Gemälde von Sohlberg mit und vergleiche sie mit den heutigen Ansichten. Im Prinzip ist alles noch so wie damals als Sohlberg es malte. Aber der Maler hat mehr Möglichkeiten als der Fotograf - trotz Photoshop. Die Kirche hat er von etwa dem gleichen Standpunkt aus gemalt von wo aus ich sie fotografierte. Allerdings hatte er noch Gräber im Vordergrund abgebildert. Das schaffte ich leider nicht. Nicht nur Bäume waren im Weg ...

Eigentlich bin ich kein besonderer Freund von Kirchen. Aber vielleicht muss man erst einmal Kirchen in der Fremde sehen, um die vielfältigen Zusammenhänge zur Umwelt wahr zu nehmen. Vielleicht klappt das dann zu Hause auch besser.

Nach dem Motto: Reisen bildet!

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Rubrik: Architektur
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