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geschlossen Volksbad Nürnberg Frauenschwimmhalle
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Baubeginn war dann im Oktober des Jahres 1910, nachdem zuvor das alte Gaswerk abgebrochen wurde. Die Arbeiten inkl. dem Innenausbau dauerten dann bis ins Jahr 1913. Insgesamt sind für das Projekt annähernd 1,8 Mio. Reichsmark an Baukosten überliefert. Offenbar war eine Überschreitung der Kosten auch zur damaligen Zeit schon normal, denn geplant waren ursprünglich 1,4 Mio. RM. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die technischen Anlagen im Nürnberger Volksbad ihrer Zeit eigentlich voraus waren - nachfolgend einige technische Details:
Die Schwimmbecken wurden aus Eisenbeton hergestellt und auf Pfeilern gelagert, so dass sie leicht zu warten waren. Man konnte die "Hülle der Becken" sozusagen von außen warten.
Das Bad verfügte sowohl über Einzel- als auch Sammelumkleiden.
Bevor man von den Umkleiden in die Schwimmhallen gelangte, musste man zwingend eine Sektion mit Duschen und Fußbrausen passieren.
Das Volksbad verfügte über einen eigenen Wasserturm, der auch heute noch erhalten ist, wenn auch ohne Funktion.
Eine eigene Kesselanlage zur Aufbereitung des nötigen Badewassers, die hier nötige Energiezufuhr erfolgte durch die Verbrennung von Koks.
Das Bad hatte eine zentrale Maschinenhalle, in der alle nötigen Versorgungsleitungen zusammenliefen.
.. aus Geschichtsspuren

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Rubrik: Architektur
Schlagwörter: geschlossen | Volksbad Nürnberg | Frauenschwimmhalle
Aus der Serie: Nürnberg
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