Bildbeschreibung: Eine kleine spielerei zum donnerstag :-))
Nachtrag:
Mir kommt gerade der gedanke aus dem original von diesem bild eine " ebvb " aktion zu machen.
Also wer mitmachen will sendet mir seine email adresse per pn zu.Werde heute abend dann nach feierabend das bild an euch versenden.
Bildbeschreibung: Zweites Bild der Serie "In Gedanken an dich".
Emotionale Fotografie mit dem Anspruch auf die Wirkung des "reinen Bildes" - ohne jegliche Bearbeitung/Filterung.
Näheres siehe Serienbeschreibung.
XL-Betrachtung ist empfehlenswert.
Bildbeschreibung: Wegekreuze in der Eifel haben eine lange Geschichte.
"Die in unserer Gegend noch erhaltenen Wegkreuze kann man zwei Gruppen zuordnen:
1.) HOHEITSRECHTLICHE KREUZE
2.) DEVOTIONSKREUZE
Zu den hoheitsrechtlichen Kreuzen zählen die sogenannten Markt- und Gerichtskreuze, die sich auf Marktplätzen erheben und das Recht des Marktes und der Gerichtsbarkeit symbolisieren. [...]
Grenzkreuze zeigen die Gerichts-, Bann-, Territorial- oder Weistunisgrenzen an. [...]
Sühnekreuze, die auf offizielle kirchliche Veranlassung von der Familie eines Totschlägers gesetzt werden mußten, um die Seele des Erschlagenen und dessen Familie auszusöhnen und so der Blutrache vorzubeugen.
Zu der Gruppe der Devotionskreuze ordnet man ein die Totengedächtniskreuze (Mord und Totschlag), die, nachdem Mitte des 16.Jahrhunderts die Gerichtsbarkeit in weltliche Hände überging, als Sühnekreuze zu verstehen sind und deren Inschrift an tragische oder besondere Ereignisse mit dem Namen des Verunfallten, dem Datum und dem Hergang der Tat erinnern.
Kriegskreuze, die zumeist als Erinnerung an einzelne gefallene Soldaten oder durch die Kriegswirren umgekommene Zivilpersonen errichtet wurden.
Unfallkreuze [...] weisen in ihren Inschriften auf Datum, Name und Unfallursache hin.
Dank- und Gelöbniskreuze. [...]
Andachtskreuze: Sie sind erkennbar durch die Anrufung der Heiligen [...]
Pilgerkreuze: Sie sind Andachtsstätten, Orientierungshilfen (Wegweiser) und oft auch Erinnerungsmale für auf der Pilgerfahrt verstorbener Pilger. [...]
Prozessionskreuze [...]
Fußfälle: Die sieben Fußfälle sind wahrscheinlich die Vorläuferform der vierzehn Stationen des Kreuzweges. [...]
Wetterkreuze [...] dienten zur Abwehr von Gewitter und Hagel [...]"
[www.wegekreuze.de] Dort ganz zu lesen.
Leider ist dieses hier so verwittert, dass man es nicht mehr zuordnen kann (das Bild zeigt ohnehin nur die Rückseite). Und eine Heiligenfigur fehlt auch, wenn ich auch glaube, dass mal eine angebracht gewesen ist. Risse sind durch Zuspachteln geschlossen worden, so dass das Kreuz stabilisiert wurde. Aber das war eine grobe und wohl nur bautechnisch fachgerecht ausgeführte Arbeit. Ich dachte mir, dass das zum heutigen Tag passt.